Die Kfz-Rechtsschutzversicherung

fordEin Rechtsstreit ist in den meisten Fällen leider eine teure Angelegenheit. Daher schrecken im Allgemeinen viele vor einer rechtlichen Beratung oder gar einem Rechtsstreit zurück. Doch es gibt eine Möglichkeit seine Rechte zu vertreten, beziehungsweise vertreten zu lassen, ohne dabei in den finanziellen Ruin getrieben zu werden. Eine dieser Möglichkeiten ist die Kfz-Rechtsschutzversicherung. Das ist eine Versicherung, die im Falle eines Rechtsstreites die Gerichts- und Prozesskosten übernimmt. Die Kfz-Rechtsschutzversicherung bezieht sich hierbei auf alle Themen, die mit der Teilnahme am Straßenverkehr zusammenhängen.

In diesen Fällen kann eine Kfz-Rechtsschutzversicherung genutzt werden

Zum Einsatz kommt diese Versicherung beispielsweise wenn man nach einem Unfall Schadenersatz fordern möchte, Ärger mit einer Werkstatt hat oder generell Rat braucht, wenn man in einer Angelegenheit rechtlich nicht sicher ist. Auch bei Vergehen die man (unbeabsichtigt) selbst im Straßenverkehr begangen hat, wie zum Beispiel eine überfahrene rote Ampel oder ein Blitzer, kann man sich mit der Kfz-Rechtsschutzversicherung absichern und im Rechtsstreit vertreten lassen. Dabei werden dann durch die Versicherung sämtliche Gerichts- und Prozesskosten, wie zum Beispiel das Anwaltshonorar, das Sachverständigenhonorar oder gar die Rechtskosten der gegnerischen Partei bis zur Höhe der vertraglich vereinbarten Deckungssumme getragen.

Oftmals hat der Versicherte sogar die Möglichkeit sich nach erster telefonischer Beratung entweder selber einen Anwalt auszusuchen oder sich einen durch die Versicherung empfehlen zu lassen. Dies empfiehlt sich besonders dann, wenn man im Thema Rechtsstreit noch keine Erfahrungen hat. In der Regel gibt es nach Abschluss der Versicherung eine Wartezeit von 3 Monaten, bis die Leistungen der Versicherung in Anspruch genommen werden können. So schließt sich das Risiko aus, dass die Versicherung erst abgeschlossen wird wenn ein konkreter Bedarf besteht. Die Rechtsschutz kommt dann zum tragen, wenn der Betroffene einen gültigen Führerschein hat und das Auto auch auf ihn zugelassen ist. Sollte das nicht der Fall sein, dann greift auch die Versicherung nicht.

In diesen Fällen werden die Kosten durch die Kfz-Rechtsschutzversicherung nicht übernommen

writing-1149962_640 Oftmals lässt sich jedoch bei Abschluss der Versicherung wählen ob sie nur für ein bestimmtes Fahrzeug oder für alle Fahrzeuge der Familie gelten soll. Gefahren, bei denen man hinterher den Schutz der Rechtsschutz gebrauchen könnte lauern alltäglich quasi überall. Das können spielende Kinder am Straßenrand sein, die plötzlich auf die Straße rennen und durch den Autofahrer verletzt werden, das können rücksichtslose Raser sein, die einem die Vorfahrt nehmen, das können Blitzer sein aber es können auch Streitigkeiten mit der Werkstatt sein. Wichtig für die Übernahme der Kosten durch die Versicherung ist die Aussicht auf Erfolg. Wenn diese von vorne herein nicht gegeben ist, dann wird jede Kfz-Rechtsschutzversicherung die Übernahme der Kosten ablehnen. Ein weiterer Ausschluss durch die Versicherung besteht von vorneherein, wenn es sich um vorsätzlich begangene Straftaten handelt.

Eine Kfz-Rechtsschutzversicherung abzuschließen ist in jedem Fall immer eine Überlegung wert. Gerade in der heutigen Zeit ist die Hemmschwelle, einen Anwalt zu Rate zu ziehen, niedrig. Da empfiehlt es sich wenn man weiß, dass man mit den Kosten nicht allein gelassen wird. Hier übernimmt die Rechtsschutzversicherung die Kosten des Anwaltes, des Gutachters sowie Gerichts- und Prozesskosten. Wichtig ist nur, dass es sich nicht um eine vorsätzlich begangene Straftat handelt, denn hier wird keine Kfz-Rechtsschutzversicherung die Kosten übernehmen.

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.