Was passiert mit der Kfz – Versicherung wenn Sie das Auto verkaufen

writing-1149962_640 Ein Auto kostet Geld. Je nach Typ, Ausstattung und Zustand sogar sehr viel Geld. Da sind die Kosten für die Versicherung nur ein Tropfen aufeinem heißen Stein. Auf der anderen Seite kann es für Menschen auch sehr befreiend sein, wenn sie kein Auto haben. Das kommt in der Regeln dann vor, wenn sie kein Geld mehr haben oder aber in kürzester Zeit sehr viel Geld aufbringen müssen, um eine hohe Summe zahlen zu können. Mit anderen Worten: Ein Verkauf vom eigenen Kfz kann sehr lukrativ sein und Geld in die klamme Kasse spülen. Auf der anderen Seite ergeben sich dadurch neue Umstände, die Rechnung getragen werden müssen.

Denn was muss eigentlich mit der Auto Versicherung gemacht werden, wenn das eigene Auto verkauft wird und was heißt das für den Versicherungsnehmer?

Der Versicherungsnehmer muss dann keine Beiträge mehr entrichten. Sobald seine Kfz – Versicherung geendet ist, hat er sich von der Beitragslast befreit und kann das Geld dann für andere Dinge ausgeben. Es sei denn, er muss noch Beiträge zurückzahlen. Das Geld sollte er dann schnell an seine Versicherung überweisen, denn die lässt sich bekanntlich nicht lange bitten, unabhängig davon, ob der ehemalige Versicherte eine lange Zeit Kunde bei der Versicherung war oder nur für die Mindestvertragslaufzeit.

Dann gibt es beim Autoverkauf noch zwei Fälle, die man gesondert betrachten muss. Es wird unterschieden zwischen einem Verkauf an eine Privatperson und einem Autoverkauf an ein Autohaus. Wenn Sie das Auto an ein Autohaus verkaufen, dann haben Sie nur geringen Aufwand. Alles, was Sie machen müssen, ist den Vertrag über den Verkauf von Ihrem Wagen an Ihre Versicherung zu schicken. Dann haben Sie den Grundstein dafür gelegt, dass der Vertrag aufgelöst werden kann. Wenn Sie das Auto aber an eine Privatperson verkaufen, dann müssen Sie ein bisschen mehr Aufwand betreiben:

Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle: Der folgende Text ist keine Schritt – für Schritt Anleitung und wer Fragen hinsichtlich des Vorgangs hat, der sollte sich an einen Experten wenden. Zunächst einmal brauchen Käufer und Verkäufer einen Kaufvertrag. Dadrin wird idealerweise auch die Uhrzeit des Verkaufs festgehalten. Darüber hinaus sollte sich der Verkäufer vom Käufer zusichern lassen, dass das Auto innerhalb von zwei Tagen umgemeldet wird. Zusätzlich dazu sollte sich der Verkäufer schriftlich geben lassen, dass der Käufer über eine Haftpflichtversicherung verfügt.

Ein Verkäufer kann sogar in Regress genommen werden

credit-card-851506_640Dieser Text hat gezeigt, dass es ganz schön kompliziert zu gehen kann, wenn eine Person ihr Auto verkauft. Insbesondere wird es kompliziert, wenn es sich dabei nicht um ein Autohaus handelt, das den Wagen ankauft, sondern eine Privatperson das Auto kaufen will.

Wer hier noch weitere Fragen hat, der sollte sich an einen Experten wenden. Denn wer hier nachlässig vorgeht, der kann ganz schnell in Regress genommen werden. Das heißt also, dass Schäden, die entstanden sind und nicht durch eigenes Handeln entstanden sind vom Ex – Besitzer des Wagens getragen werden müssen. Das tut dann doppelt weh.

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